Immer zu wenig Liebe. Grete Trakl

Das Bild der Grete Trakl in der Geschichte ist erstaunlich eindimensional. Sie fungiert essentiell nur als Satellit ihres Bruders Georg, des berühmten Dichters, und immer in einer Art Abhängigkeitsverhältnis. Als seine Muse und Schicksalsgöttin, als Hauptperson in unzähligen Gedichten voller Schuld, Albtraum, Trübsal und versteckter Lust, als die Verführerin, die mit ihrem Benehmen seinen Drogen- und Alkoholkonsum befeuerte.

Diese erste vollständige Biographie zeigt ein ganz anderes Bild. Das Bild einer musikalisch sehr talentierten, aber schwer von Familienintrigen und Internatserziehung traumatisierten jungen Frau, die einen adeligen aus Mecklenburg heiratete um sich zu emanzipieren und ihr Talent entwickeln zu können.

Dieses Buch enthält außerdem die Genealogie und die Familiengeschichte der Trakls zurück bis ins 17. Jahrhundert, eine umwälzende Darstellung der „Familiengeheimnissen” und der wirklichen Beziehung zwischen Grete und Georg, und 5 bisher unbekannten Gedichte von Georg.

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